Kurz und knapp: Die Holmens Kirke liegt mitten in Kopenhagen und war ursprünglich eine Ankerschmiede aus dem 17. Jahrhundert.
Warum sich ein Besuch lohnt:
- König Christian IV. ließ sie zur Marinekirche umbauen.
- Sie besticht durch prunkvolles Barock-Interieur und beeindruckende Holzschnitzereien.
- Hier liegen Marinehelden wie Niels Juel und Tordenskjold begraben.
- Im Inneren gibt es die einzigartige Holmen-Madonna zu bestaunen.
Schön, dass du dich für die Holmens Kirke interessierst! Das ist weit mehr als nur ein hübsches Gebäude – die Kirche hat eine echt spannende Geschichte auf Lager.
„Holmen“ bedeutet so viel wie „die kleine Insel“, was schon einiges über den Standort verrät. Früher war das hier reines Marinegebiet. Kaum zu glauben, aber die Kirche fing 1563 tatsächlich als Ankerschmiede für die dänische Flotte an!
1619 beschloss dann der umtriebige König Christian IV., dass seine Werftarbeiter einen ordentlichen Ort zum Beten brauchten, und ließ die Schmiede zur Kirche umbauen. Achte mal auf die Details: Das dunkle Holz und die gewölbte Decke erinnern stark an einen Schiffsrumpf. Alles sehr maritim eben.
Apropos Christian IV.: Er hat hier sogar seine zweite Frau, Kirsten Munk, geheiratet. Die Ehe war ein ziemlicher Skandal voller Drama, Machtkämpfen und Gerüchten über Untreue – ganz anders als die andächtige Ruhe, die man heute in der Kirche spürt.