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Kurz und knapp: Der Rundetårn ist ein berühmtes Wahrzeichen Kopenhagens aus dem 17. Jahrhundert, das von König Christian IV. als Sternwarte erbaut wurde.
Leute, hört mal her! Wir sprechen heute über den Rundetårn, den Runden Turm. Er ist ein echtes Kopenhagener Wahrzeichen – und weit mehr als nur ein kreisrundes Gebäude.
Zuerst einmal: Er wurde im 17. Jahrhundert von Christian IV. erbaut, einem König, der für seine großen Pläne bekannt war. Der Bau begann 1637 und war 1642 abgeschlossen. Der Turm war kein reines Schmuckstück, sondern als Sternwarte konzipiert. Die Universität Kopenhagen brauchte einen Ort zum Sternebeobachten, und Christian IV. lieferte ihnen ein ziemlich ausgefallenes Exemplar.
Ihr fragt euch sicher, was es mit der spiralförmigen Rampe im Inneren auf sich hat. Das ist wohl das markanteste Merkmal des Turms, oder? Statt Treppen gibt es einen 209 Meter langen Aufgang. Warum? Nun, der Legende nach wollte der König mit seinem Pferd bis ganz nach oben reiten können. Ob er das wirklich regelmäßig getan hat, lässt sich zwar nicht belegen, aber die Rampe machte den Transport schwerer Ausrüstung für die Sternwarte definitiv einfacher.
Und wenn ihr schon oben seid: Verpasst auf halber Strecke nicht den Bibliothekssaal. Das war einst die Universitätsbibliothek, in der die gesamte Büchersammlung der Uni gelagert wurde.

