TLDR: Jarmers Turm ist das letzte erhaltene Stück der Kopenhagener Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert, benannt nach Fürst Jaromar II., der einst die früheren Verteidigungsanlagen der Stadt zerstörte. Es ist eine kleine, kostenlos zugängliche Ruine – historisch interessant, aber nur einen kurzen Halt wert.
Was ist die Geschichte hinter dem Jarmers Turm?

Warum die Bürger einen Verteidigungsturm nach ihm benannten, bleibt ein Rätsel. Ursprünglich einer von elf, war der Turm jahrhundertelang verborgen. Er tauchte bei Ausgrabungen in den 1880er Jahren wieder auf. Heute stehen seine 1,5 Meter dicken roten Ziegelmauern auf einer Insel, eine greifbare Verbindung zu Kopenhagens bewegter Vergangenheit. Es ist ein interessantes Stück Schutt, wenn man weiß, was es darstellt, aber erwarten Sie keinen beeindruckenden Turm, der Sie in Staunen versetzt.
Welcher ist der berühmte Turm in Kopenhagen?

Der Jarmers Turm ist in Ordnung, aber er ist wahrscheinlich nicht der 'berühmte' Turm in Kopenhagen.
Nein, Der Runde Turm (Rundetårn) ist der berühmteste in Kopenhagen. Dieses Observatorium aus dem 17. Jahrhundert, erbaut von König Christian IV., verfügt über eine breite Wendelrampe anstelle von Treppen. Sie können 7,5 Umdrehungen hinaufgehen, um seinen Gipfel zu erreichen. Von dort aus haben Sie einen spektakulären 360-Grad-Panoramablick über die Dächer und Türme Kopenhagens. Kaiser Peter der Große aus Russland ritt 1716 ein Pferd hinauf – das wird heute wahrscheinlich nicht mehr erlaubt sein, aber fragen kann man ja immer.
Lohnt sich ein Besuch des Jarmers Turms?
Der Jarmers Turm bietet einen einzigartigen Einblick in Kopenhagens mittelalterliche Verteidigungsanlagen. Er ist der einzige erhaltene Abschnitt der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert, was ihn zu einem reizvollen Halt für Geschichtsfans oder an Stadtentwicklung Interessierte macht. Man sieht die starken roten Ziegel und kann sich frühere Belagerungen vorstellen. Der Eintritt ist frei und er ist immer zugänglich.
Man sollte seine Erwartungen jedoch anpassen. Es ist eine erhaltene Ruine, keine interaktive Ausstellung. Manche finden, es sehe aus wie ein „Haufen roter Ziegelsteine“. Er befindet sich auf einem kleinen Platz, umgeben von regem Verkehrslärm. Er bietet weder Aussichten noch Einrichtungen. Es ist ein kurzer Halt, der vielleicht 5 Minuten in Anspruch nimmt. Er liegt sehr nah am Nørreport, von wo aus Sie den Rest Kopenhagens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können, sodass Sie ohnehin daran vorbeikommen könnten.
Was kann ich sonst noch in København unternehmen?

- Schloss Rosenborg & Der Königsgarten: Gehen Sie vom Turm zu diesem Schloss Rosenborg aus dem 17. Jahrhundert. Es beherbergt die dänischen Kronjuwelen. Schlendern Sie durch den umliegenden Königsgarten für eine königliche grüne Auszeit.
- Der Runde Turm (Rundetårn): Erklimmen Sie die einzigartige Wendelrampe dieses ikonischen Observatoriums aus dem 17. Jahrhundert, erbaut von König Christian IV.
- Die Zisternen (Cisternerne): Erleben Sie einen einzigartigen, unterirdischen Kunstraum. Dieses ehemalige unterirdische Wasserreservoir bietet eine unheimliche, kühle Kulisse für zeitgenössische Ausstellungen.
- Nyhavn & Kanalrundfahrt: Sehen Sie farbenfrohe Stadthäuser aus dem 17. Jahrhundert und historische Schiffe. Machen Sie eine Kanalrundfahrt von Nyhavn aus. Sehen Sie Wahrzeichen der Stadt vom Wasser aus und gewinnen Sie eine neue Perspektive.
- Freistadt Christiania: Besuchen Sie Christiania für eine besondere Seite Kopenhagens. Erkunden Sie diese autonome Kommune, bekannt für ihre lebendige Street Art und ihren alternativen Lebensstil.

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