
Entdecke ein kinderfreundliches, klimabewusstes und historisches Viertel.
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Østerbro ist als friedliches Viertel bekannt, vor allem bei jungen Familien, die sich hier niederlassen. Doch Østerbro hat noch viel mehr zu bieten: dramatische Kriegsgeschichten, dänische Arbeitergeschichte, eine fortschrittliche Klimabewegung und sogar die Legende eines Seeungeheuers.
Der Name „Østerbro“, was auf Dänisch „östliche Brücke“ bedeutet, ist seit den 1770er Jahren bekannt, als er sich vermutlich auf eine kleine Brücke vor dem östlichen Stadttor bezog. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gebiet nur dünn besiedelt, anders als die Arbeiterviertel Vesterbro und Nørrebro, wo die Bebauung früher begann. Das war ein Vorteil, da neue Vorschriften keine dichte Bebauung erlaubten, was zu deutlich breiteren Straßen führte. Als die Expansion dann aber Fahrt aufnahm, wuchs die Bevölkerung rasant von ca. 1.500 im Jahr 1850 auf 66.000 im Jahr 1906. Die ersten, die nach Østerbro zogen, waren wohlhabende Familien aus der noblen Bredgade im Stadtzentrum. Sie bauten große Villen im damals ländlichen, grünen und sumpfigen Østerbro. Entlang der heutigen Østerbrogade schossen Hochhäuser mit geräumigen Wohnungen aus dem Boden. Das Viertel „Rosenvænget“ mit seinen prächtigen Villen war nur den Allerreichsten vorbehalten.
Østerbro liegt an der Küste, doch durch den Bau des Kopenhagener Freihafens wurde das Viertel vom Meer abgeschnitten. Erst in den letzten Jahren haben die Bewohner den Zugang zur Küste zurückgewonnen und nutzen nun fleißig sowohl das Hafenbad in Nordhavn als auch den Strand in Svanemøllen. Heute ist Østerbro ein lebendiges Viertel mit vielen guten Restaurants, Spezialitätengeschäften und Secondhand-Läden für Qualitätsbewusste. Gleichzeitig ist Østerbro eines der grünsten Viertel der Stadt mit viel Platz zum Spielen und Bewegen.

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